Einbaukühlschrank, Einbaukühlschränke


Tipps zum Einbaukühlschrank-Kauf

Viele Menschen stehen hilflos vor der Frage, für welchen Einbaukühlschrank sie sich entscheiden sollen, wenn ihr bisherige Modell getauscht werden muss. In den unterschiedlichen Angebotsbeschreibungen erscheinen Begriffe wie Energieeffizienzklasse, Nischengröße, Verschraubungspositionen oder Anschlusswert, die man als Laie nur schwer verstehen kann.

Doch mit den passenden Tipps und Erklärungen kommt schnell Licht ins Dunkel des Fachvokabulars.


Die Nischengröße entscheidet
Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Einbaukühlschrank sind, so nimmt Ihnen die Nischengröße bereits ein Großteil der Arbeit ab, denn diese bestimmt, welche Modelle für Sie überhaupt in Frage kommen. Als Nischengröße wird die frei gewordene Fläche bezeichnet, die durch den Ausbau Ihres alten Kühlschranks entstanden ist.

Achten Sie unbedingt beim Ausbau darauf, wie das alte Modell in die Einrichtung integriert war: Wo befanden sich die Verschraubungen? Beim neuen Einbaukühlschrank sollten sich diese wieder an der gleichen Position befinden, um einen problemlosen Einbau zu ermöglichen.


Energieeffizienzklasse und Anschlusswert bestimmten die weitere Wahl
Seit 2003 müssen Elektrogeräte eine Energieverbrauchskennzeichnung tragen, die dem Besitzer anzeigt, wie hoch der jährliche Stromverbrauch ist. Grundlegend reicht diese von den Noten A (sehr gut) bis G (sehr schlecht). Für Kühlschränke gibt es zudem die Erweiterungen A+, A++ und A+++. Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass Sie bei Ihrem Einbaukühlschrank versuchen, ein Gerät mit der Bestnote zu kaufen, denn dieser läuft fast immer und sollte aus diesem Grund so wenig Strom wie möglich ziehen.

Allerdings gibt es eine Ausnahme von dieser Regel: Bei den Klassen handelt es sich um Korridore: So kann es passieren, dass ein A++ Einbaukühlschrank die Bestnote nur knapp verpasst hat, aber wesentlich günstiger als das A+++ Gerät ist, das Sie eigentlich interessierte und das nur mit Mühe die Bestnote erreichen konnte. In diesem Fall ist der günstigere Einbaukühlschrank der bessere Kauf. Sie sollten deshalb stets auf den tatsächlichen Verbrauch achten, der in Kilowattstunden (kWh) angegeben wird.

Ebenfalls wichtig für Sie ist der Anschlusswert des Kühlschranks: Dieser beschreibt die Leistung des Geräts. Die Stromquelle, welche diese Leistung an den Einbaukühlschrank liefert, sollte dem Wert entsprechen, denn ansonsten kann der Einbaukühlschrank nicht effizient genutzt werden.


Nützliche Tipps für den neuen Einbaukühlschrank
Achten Sie beim Kauf des Kühlschranks auch darauf, dass dieser über eine Abtauautomatik und den dazu gehörigen Wasserablauf verfügt, denn auf diese Weise vermeiden Sie unangenehme Überraschungen, wenn Sie beispielsweise in Urlaub gefahren sein sollten, jedoch vergessen haben, das Gerät vorher abzutauen.

Und berücksichtigen Sie ebenso die Angabe über den Nutzinhalt des Kühlschranks. Oft taucht nur ein Vermerk über das eigentliche Inhaltsvolumen auf, doch diese Information ist für Sie wenig hilfreich, da dieses Volumen durch die Fächer und Dekorplatten reduziert wird. Der Nutzinhalt gibt Ihnen Auskunft über den tatsächlichen "Stauraum".

Zu guter Letzt sollten Sie aus Komfortgründen einen Einbaukühlschrank wählen, bei dem die Bedienelementen entweder an der Außenseite oder aber direkt in der Tür angebracht sind und nicht an der Rückseite des Kühlschranks, um so einfach Veränderungen vornehmen zu können.